Neues Dezernat für Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien


Neues Dezernat für Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien - Portrait Michelle Jürgens


Strategische Neuausrichtung im MPA NRW: Michelle Jürgens leitet Neugründung mit zwei Standbeinen

Ein neues Dezernat mit einem altbekannten Gesicht als Leiterin betont die strategische Neuausrichtung des MPA NRW und bündelt zugleich die Herausforderungen der Zukunft. Das neu gegründete Dezernat 26 verbindet zwei strategische Standbeine: den Aufbau von Nachhaltigkeitsleistungen insbesondere rund um die zu Beginn des Jahres 2026 novellierte Bauproduktenverordnung (BauPVO) Verordnung (EU) 2024/3110 und System 3+ sowie die Identifikation, Bewertung und Vorbereitung neuer Prüf- und Geschäftsfelder im Bereich von Zukunftstechnologien.

Die thematische Ausrichtung zur Nachhaltigkeit umfasst im Wesentlichen die Themenfelder aus der BauPVO - 2024/3110 und dem System 3+ sowie Aspekte zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung oder Akkreditierung und Validierung. Im Bereich der Bauprodukte ergibt sich hier ein erhebliches Markt- und Kundenpotenzial, welches für das MPA NRW relevant ist.

Auch in der zweiten inhaltlichen Ausrichtung der Zukunftstechnologien ergeben sich neue Prüf- und Geschäftsfelder. Neben dem Aufbau neuer Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit bildet die systematische Erschließung von Zukunftstechnologien das zweite strategische Standbein des Dezernats 26. Ziel ist ein fachbereichsübergreifender Prozess zur Identifikation, Bewertung und Vorbereitung neuer Geschäftsfelder bis zur strukturierten Übergabe an die zuständigen Fachbereiche mit der Funktion des neuen Dezernates als Lotse und Begleiter für die anderen Fachbereiche.

Michelle Jürgens ist als Dezernatsleiterin der innerhalb der Abteilung 2 für Bausicherheit neu verorteten Organisationseinheit für die operative Umsetzung des Kernauftrages mit den zwei Säulen verantwortlich. Michelle Jürgens ist bereits seit über neun Jahren im Materialprüfungsamt NRW tätig. Die Schwerterin absolvierte zunächst eine Ausbildung als Baustoffprüferin, um anschließend den Werdegang von der Laborantin über die Sachbearbeitung bis hin zur stellvertretenden Fachprüfstellenleiterin und nun neue Dezernentin zu vollziehen. 

Direktorin und Unternehmensleiterin Ines Verhaaren begrüßte Michelle Jürgens als neue Dezernatsleiterin im Kreise der Führungskräfte des MPA NRW: „Ich freue mich, dass wir mit Frau Jürgens eine erfahrene Kollegin und zugleich ‚Eigengewächs‘ unseres Landesbetriebes nun als Leiterin für den neuen Geschäftsbereich gewinnen konnten. Nachhaltigkeit ist das Thema der Stunde und jetzt auch im MPA NRW angekommen. Wir bleiben bewährter Partner für Sicherheit und Qualität, gleichzeitig bündeln wir damit zukünftig unsere bisherigen Geschäftsfelder und tradierten Aufgaben des MPA NRW mit der Erschließung neuer Märkte, wegweisender Technologien und Themen der Zukunft mit dem Ziel der Gewinnung weiterer Kunden“, resümiert Ines Verhaaren die Strategie zur Neugründung.



Das Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen: Partner und Lotse der Kunden auf dem Weltmarkt

Das weltweit geschätzte Qualitätssiegel „Made in Germany“ begründet seinen Ruf in der Materialprüfung, die das Materialprüfungsamt NRW in Deutschland wesentlich mitgeprägt hat. 
„Wir prüfen, überwachen, zertifizieren“ – so fasst das MPA NRW seine Dienstleistungen zusammen.

Das 1947 in Dortmund gegründete MPA NRW ist als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für über 15.000 Kunden tätig. In der Außenstelle Erwitte wird seit 1980 das Brandprüfzentrum betrieben. Seit Anfang 1995 ist das MPA NRW durch Erlass des NRW-Wirtschaftsministeriums Landesbetrieb. Dieser wird in Form eines kaufmännisch eingerichteten, öffentlichen Unternehmens geführt - mit dem Ziel der Kostendeckung. Die Dienstleistungen sind seitdem stärker auf die Kundenwünsche ausgerichtet. Unabhängigkeit und Objektivität bleiben bei der Wahrnehmung der vielfach sicherheitsrelevanten Prüftätigkeiten Markenzeichen des Landesbetriebes.