Neue Anlage im Dezernat 22 für die Bereiche Sanitärtechnik sowie Türen und Tore ab sofort im Einsatz.
Das Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen (MPA NRW) investiert laufend in die Erneuerung seiner Maschinen und Prüfeinrichtungen: ab sofort erweitert eine neue Salzsprühnebelkammer die Prüfkapazitäten des Dezernates 22 für Sanitärtechnik, Türen und Tore, Mineralische Baustoffe, Bauchemie. Die Investitionssumme für die neue Salzsprühnebelkammer beträgt etwa 70.000 Euro, hinzu kommt ein erheblicher Anteil an erbrachten Eigenleistungen.
Insbesondere die Sachgebiete des Dezernates für Sanitärtechnik sowie Türen und Tore profitieren von der neuen Technik, welche die vorherige, fast 30 Jahre alte Anlage nun ersetzt hat. Durch die neue Anlage ist nun auch Prüfung von langen Prüfkörpern möglich.
Vor der Inbetriebnahme der neuen Anlage wurde auch die Instandsetzung des Raumes mit allen Anlagen vollständig in Eigenleistung durch die Kolleginnen und Kollegen der Dezernate 22 und Z3 umgesetzt. Dabei wurden die Wasserlagerungsbecken abgerissen, der Estrich ausgebessert, neue Fliesen verlegt und Wände gestrichen. Zuvor erfolgten die Planung und der Neubau einer nachgeschalteten Abwasserreinigung, um Schwermetalle wie Zink zu entfernen. Hinzu kamen die Neuplanung und der Neubau einer VE-Wasseranlage, die auch weitere Prüfkammern in der großen Prüfhalle versorgt, was zu einer Reduzierung der aktiven Elemente von vier auf eine Pumpe und zugleich einer besseren Bedienbarkeit führte.
Für die Prüfung mit der neuen Salzsprühnebelkammer sind die Normen nach
- DIN EN 17025 (Qualitätssicherung für die Normen),
- DIN EN ISO 9227 (Grundlage für die DIN EN 1670 und somit relevant für alle Schlösser und Baubeschläge) sowie
- DIN EN 248 (Sanitärarmaturen – Anforderungen an elektrolytische NiCr-Überzüge von Kunststoffteilen)
einschlägig und maßgeblich.
Das Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen: Partner und Lotse der Kunden auf dem Weltmarkt
Das weltweit geschätzte Qualitätssiegel „Made in Germany“ begründet seinen Ruf in der Materialprüfung, die das Materialprüfungsamt NRW in Deutschland wesentlich mitgeprägt hat. „Wir prüfen, überwachen, zertifizieren“ – so fasst das MPA NRW seine Dienstleistungen zusammen.
Das 1947 in Dortmund gegründete MPA NRW ist als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für über 15.000 Kunden tätig. In der Außenstelle Erwitte wird seit 1980 das Brandprüfzentrum betrieben. Seit Anfang 1995 ist das MPA NRW durch Erlass des NRW-Wirtschaftsministeriums Landesbetrieb. Dieser wird in Form eines kaufmännisch eingerichteten, öffentlichen Unternehmens geführt - mit dem Ziel der Kostendeckung. Die Dienstleistungen sind seitdem stärker auf die Kundenwünsche ausgerichtet. Unabhängigkeit und Objektivität bleiben bei der Wahrnehmung der vielfach sicherheitsrelevanten Prüftätigkeiten Markenzeichen des Landesbetriebes.

