Staatssekretärin Silke Krebs besucht Brandprüfzentrum des MPA NRW in Erwitte


Staatssekretärin des MWIKE NRW Silke Krebs (vorne, 1.v.l.) wurde von der Unternehmensleiterin des MPA NRW Ines Verhaaren (vorne, 2.v.l.) gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Materialprüfungsamtes NRW im Brandprüfzentrum Erwitte begrüßt

Dezernatsleiter Thomas Hahn erklärt Staatssekretärin Silke Krebs das Brandverhalten unterschiedlicher Baustoffe

Dezernatsleiter Thomas Hahn erklärt Staatssekretärin Silke Krebs das Brandverhalten unterschiedlicher Baustoffe

Staatssekretärin Silke Krebs entzündet einen Brandversuch für harte Bedachungen


Sommertour des MWIKE NRW mit Station in Erwitte: Delegation des NRW-Wirtschaftsministeriums vor Ort im Landesbetrieb. Silke Krebs: „Jede Prüfung macht unseren Alltag sicherer und ist zugleich ein Gütesiegel für unsere Unternehmen“

Silke Krebs, die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE NRW), besuchte gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums das Brandprüfzentrum Erwitte. Auf ihrer Sommertour machte sich die Staatssekretärin an der Außenstelle des Materialprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen (MPA NRW) ein Bild von der Leistungsfähigkeit des Brandprüfzentrums in Erwitte. Das MPA NRW ist ein Landesbetrieb im Geschäftsbereich des MWIKE NRW

Nach der Begrüßung durch Ines Verhaaren als Unternehmensleiterin des MPA NRW und ihrer ständigen Vertreterin Marina Burazin wurde der Delegation aus Düsseldorf unter anderem ein sogenannter Single Burning Item (SBI)-Test vorgeführt. Der SBI-Test ist eine bewährte, standardisierte Methode im Brandprüfzentrum Erwitte zur Gewährleistung des Brandschutzes und damit der öffentlichen Bausicherheit.

Im Anschluss folgte eine Führung durch die große Bauteilhalle. Thomas Hahn als Dezernatsleiter für das Prüflabor bauaufsichtlicher Brandschutz am Standort Erwitte erläuterte die Funktionsweise der thermischen Nachverbrennungsanlage. Diese dient der thermischen Abgasreinigung, welche für die Brandversuche notwendig ist. Die thermische Nachverbrennungsanlage soll in den kommenden Jahren umfassend erneuert werden.

Abschließend rundete noch ein Fachaustausch zwischen der Delegation des MWIKE NRW und den Vertreterinnen und Vertretern des MPA NRW zu allgemeinen Themen des Landesbetriebes den Ortsbesuch ab, darunter die Neuaufstellung des Dezernates 26 für Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien seit dem 1. Juli.

Staatssekretärin Silke Krebs: „Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass Produkte sicher und normgerecht hergestellt sind. Das überwachen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Materialprüfungsamt NRW – unabhängig, verlässlich und hochprofessionell. Jede Prüfung macht unseren Alltag sicherer und ist zugleich ein Gütesiegel für unsere Unternehmen.“

Direktorin Ines Verhaaren freute sich über die Visite aus Düsseldorf: „Als Unternehmensleiterin begrüße ich den Besuch unserer Staatssekretärin Silke Krebs und ihr stets großes Interesse am Materialprüfungsamt NRW. Seit fast acht Jahrzehnten sorgt das MPA NRW für Sicherheit und Qualität, das Brandprüfzentrum bald seit fünfzig Jahren für Brandschutz in der öffentlichen Bausicherheit. Als öffentliches Unternehmen werden wir diesen gewissenhaften Auftrag auch weiterhin wahrnehmen und ausbauen“, resümiert Verhaaren Zielsetzung und Geschichte des Landesbetriebs.


Das Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen: Partner und Lotse der Kunden auf dem Weltmarkt

Das weltweit geschätzte Qualitätssiegel „Made in Germany“ begründet seinen Ruf in der Materialprüfung, die das Materialprüfungsamt NRW in Deutschland wesentlich mitgeprägt hat. „Wir prüfen, überwachen, zertifizieren“ – so fasst das MPA NRW seine Dienstleistungen zusammen.

Das 1947 in Dortmund gegründete MPA NRW ist als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für über 15.000 Kunden tätig. In der Außenstelle Erwitte wird seit 1980 das Brandprüfzentrum betrieben. Seit Anfang 1995 ist das MPA NRW durch Erlass des NRW-Wirtschaftsministeriums Landesbetrieb. Dieser wird in Form eines kaufmännisch eingerichteten, öffentlichen Unternehmens geführt - mit dem Ziel der Kostendeckung. Die Dienstleistungen sind seitdem stärker auf die Kundenwünsche ausgerichtet. Unabhängigkeit und Objektivität bleiben bei der Wahrnehmung der vielfach sicherheitsrelevanten Prüftätigkeiten Markenzeichen des Landesbetriebes.