Aktuelle Meldungen aus dem MPA NRW

Staatssekretär Christoph Dammermann besucht das Brandprüfzentrum des Materialprüfungsamts NRW in Erwitte


Staatssekretär Christoph Dammermann besucht das Brandprüfzentrum des Materialprüfungsamts NRW in Erwitte

v.L. Der neue Direktor des MPA NRW Dr. Peter Scholz, Dr. Volker Rabeneck (Wirtschaftsministerium), Dipl.-Ök. Martina Fahnemann (MPA NRW), Staatssekretär Christoph Dammermann (Wirtschaftsministerium), Dipl.-Ing. Hendrik Rademacher (MPA NRW) vor einem Brandversuch für sogenannte harte Bedachungen

v.L. Dipl.-Phys. Jürgen Pennings (MPA NRW) erläutert Staatssekretär Christoph Dammermann (Wirtschaftsministerium) den komplexen Versuchsaufbau für einen Brandversuch

Staatssekretär Christoph Dammermann (Wirtschaftsministerium) wirft einen Blick in den Prüfofen, wo die Proben den Flammen und der Hitze ausgesetzt sind

Bei seinem Besuch am 18. Februar 2020 im Brandprüfzentrum Erwitte konnte sich Staatssekretär Christoph Dammermann, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, vom großen Leistungsspektrum dieser Außenstelle des Materialprüfungsamts NRW überzeugen. Hier wird das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen geprüft.

Die Hersteller können sämtliche genormten Prüfungen zur brandschutztechnischen Klassifizierung von Baustoffen und Bauteilen durchführen lassen, die teilweise auch recht spektakulär sein können. Neben den technischen Einrichtungen in Erwitte bietet das MPA NRW seinen Kunden vor allem auch die Kompetenz seiner Brandschutz-Experten, welche sie durch langjährige Erfahrung sowie durch die Mitarbeit in aktuellen Ausschüssen und Normungsgremien erlangt haben. Da der Brandschutz - nicht erst seit verheerenden Gebäudebränden der jüngeren Vergangenheit - eine der wichtigsten Grundanforderungen an Bauwerke darstellt, übernimmt das Brandprüfzentrum in Erwitte als Partner und Lotse mit seinen Dienstleistungen wesentliche Aufgaben für seine Kunden im nordrhein-westfälischen, aber auch europäischen Markt.

So ist das Brandprüfzentrum ein strategisch wichtiger Teil des Materialprüfungsamts NRW und mit seinen Prüfmöglichkeiten ein besonders bedeutsamer Faktor für die Infrastruktur der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen.

Staatssekretär Dammermann betonte den Beitrag des Brandprüfzentrums für die Nachhaltigkeit: "Das Brandprüfungszentrum in Erwitte ist eines der weltweit ersten Institute, die nach dem Umweltmanagementsystem zertifiziert sind. Da sich Unternehmen heute immer mehr in der Verantwortung für den Schutz der Umwelt sehen, ist dies ein wichtiges Entscheidungskriterium, die Prüfung gerade hier durchführen zu lassen."

Bei seinem Besuch erörterte Staatssekretär Dammermann mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Potentiale der Brandprüfungen in weiteren Geschäftsfeldern über die Bausicherung hinaus. Dammermann: „Brandschutz ist nicht nur für die Bausicherheit essentiell. Das Brandschutzzentrum Erwitte kann seine Kompetenzen auch für andere Bereiche, beispielsweise im elektrisch betriebenen Fahrzeugbau sinnvoll und zukunftssicher einbringen.“


Hintergrundinformationen:

Das 1947 gegründete Materialprüfungsamt NRW in Dortmund hat den Auftrag der Sicherung der Allgemeinheit gegen Gefahren, der Unterstützung der Wirtschaft in der Qualitätssicherung und der Beteiligung an Normungsarbeiten. Dabei nimmt es Aufgaben als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle (PÜZ) für Kunden aus Mittelstand und Industrie für Roh- und Werkstoffe, Bauteile und Baustoffe, Werkstücke, Qualitätssicherungssysteme, sowie für die Kalibrierung von Mess- und Prüfgeräten wahr.

Seit 1995 wird das MPA NRW als Landesbetrieb geführt, wobei es am Markt agiert und sich damit im Wettbewerb behaupten muss. Es hat ca. 15.000 Kunden, die überwiegend aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus anderen Bundesländern sowie dem inner- und außereuropäischen Ausland stammen. Sie schätzen die Dienstleistungen und das "Label" des MPA NRW wegen der dortigen Erfahrung und Unparteilichkeit.

Seit 1978 unterhält es eine Außenstelle in Erwitte, die wenig später speziell für Brandschutzprüfungen ausgebaut wurde. Mit seinen Prüfmöglichkeiten gehört das Brandprüfzentrum zu den wohl weltweit besten Prüfstellen für Brandversuche. Hier können sämtliche genormten Prüfungen zur brandschutztechnischen Klassifizierung von Baustoffen und Bauteilen durchgeführt werden. Durch die variable Ausstattung der Prüföfen sind auch nicht genormte Sonderversuche nach speziellen Kundenanforderungen möglich.

Die Ingenieurinnen und Ingenieure des Brandprüfzentrums wirken in zahlreichen nationalen und internationalen Ausschüssen zum Thema Brandschutz mit. Sie haben u.a. im Auftrag des Deutschen Instituts für Bautechnik diverse Prüfmethoden und -einrichtungen entwickelt und die EU-Kommission bei der Festlegung der europäischen Brandschutznormen beraten.

Schon Ende der 80er Jahre wurde eine Abgasreinigungsanlage konzipiert, die bei den Brandprüfungen durch thermische Nachverbrennung mit nachgeschaltetem Wäscher den größten Teil der toxischen Substanzen aus dem Abgasstrom entfernt, so dass im besten Fall nur noch Kohlendioxid und Wasser als Verbrennungsprodukte übrigbleiben. Inzwischen gehört das Brandprüfzentrum zu den weltweit ersten Brandprüfinstituten mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001.

Staatssekretär Christoph Dammermann besucht das Brandprüfzentrum des Materialprüfungsamts NRW in Erwitte


Staatssekretär Christoph Dammermann besucht das Brandprüfzentrum des Materialprüfungsamts NRW in Erwitte

v.L. Der neue Direktor des MPA NRW Dr. Peter Scholz, Dr. Volker Rabeneck (Wirtschaftsministerium), Dipl.-Ök. Martina Fahnemann (MPA NRW), Staatssekretär Christoph Dammermann (Wirtschaftsministerium), Dipl.-Ing. Hendrik Rademacher (MPA NRW) vor einem Brandversuch für sogenannte harte Bedachungen

v.L. Dipl.-Phys. Jürgen Pennings (MPA NRW) erläutert Staatssekretär Christoph Dammermann (Wirtschaftsministerium) den komplexen Versuchsaufbau für einen Brandversuch

Staatssekretär Christoph Dammermann (Wirtschaftsministerium) wirft einen Blick in den Prüfofen, wo die Proben den Flammen und der Hitze ausgesetzt sind

Bei seinem Besuch am 18. Februar 2020 im Brandprüfzentrum Erwitte konnte sich Staatssekretär Christoph Dammermann, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, vom großen Leistungsspektrum dieser Außenstelle des Materialprüfungsamts NRW überzeugen. Hier wird das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen geprüft.

Die Hersteller können sämtliche genormten Prüfungen zur brandschutztechnischen Klassifizierung von Baustoffen und Bauteilen durchführen lassen, die teilweise auch recht spektakulär sein können. Neben den technischen Einrichtungen in Erwitte bietet das MPA NRW seinen Kunden vor allem auch die Kompetenz seiner Brandschutz-Experten, welche sie durch langjährige Erfahrung sowie durch die Mitarbeit in aktuellen Ausschüssen und Normungsgremien erlangt haben. Da der Brandschutz - nicht erst seit verheerenden Gebäudebränden der jüngeren Vergangenheit - eine der wichtigsten Grundanforderungen an Bauwerke darstellt, übernimmt das Brandprüfzentrum in Erwitte als Partner und Lotse mit seinen Dienstleistungen wesentliche Aufgaben für seine Kunden im nordrhein-westfälischen, aber auch europäischen Markt.

So ist das Brandprüfzentrum ein strategisch wichtiger Teil des Materialprüfungsamts NRW und mit seinen Prüfmöglichkeiten ein besonders bedeutsamer Faktor für die Infrastruktur der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen.

Staatssekretär Dammermann betonte den Beitrag des Brandprüfzentrums für die Nachhaltigkeit: "Das Brandprüfungszentrum in Erwitte ist eines der weltweit ersten Institute, die nach dem Umweltmanagementsystem zertifiziert sind. Da sich Unternehmen heute immer mehr in der Verantwortung für den Schutz der Umwelt sehen, ist dies ein wichtiges Entscheidungskriterium, die Prüfung gerade hier durchführen zu lassen."

Bei seinem Besuch erörterte Staatssekretär Dammermann mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Potentiale der Brandprüfungen in weiteren Geschäftsfeldern über die Bausicherung hinaus. Dammermann: „Brandschutz ist nicht nur für die Bausicherheit essentiell. Das Brandschutzzentrum Erwitte kann seine Kompetenzen auch für andere Bereiche, beispielsweise im elektrisch betriebenen Fahrzeugbau sinnvoll und zukunftssicher einbringen.“


Hintergrundinformationen:

Das 1947 gegründete Materialprüfungsamt NRW in Dortmund hat den Auftrag der Sicherung der Allgemeinheit gegen Gefahren, der Unterstützung der Wirtschaft in der Qualitätssicherung und der Beteiligung an Normungsarbeiten. Dabei nimmt es Aufgaben als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle (PÜZ) für Kunden aus Mittelstand und Industrie für Roh- und Werkstoffe, Bauteile und Baustoffe, Werkstücke, Qualitätssicherungssysteme, sowie für die Kalibrierung von Mess- und Prüfgeräten wahr.

Seit 1995 wird das MPA NRW als Landesbetrieb geführt, wobei es am Markt agiert und sich damit im Wettbewerb behaupten muss. Es hat ca. 15.000 Kunden, die überwiegend aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus anderen Bundesländern sowie dem inner- und außereuropäischen Ausland stammen. Sie schätzen die Dienstleistungen und das "Label" des MPA NRW wegen der dortigen Erfahrung und Unparteilichkeit.

Seit 1978 unterhält es eine Außenstelle in Erwitte, die wenig später speziell für Brandschutzprüfungen ausgebaut wurde. Mit seinen Prüfmöglichkeiten gehört das Brandprüfzentrum zu den wohl weltweit besten Prüfstellen für Brandversuche. Hier können sämtliche genormten Prüfungen zur brandschutztechnischen Klassifizierung von Baustoffen und Bauteilen durchgeführt werden. Durch die variable Ausstattung der Prüföfen sind auch nicht genormte Sonderversuche nach speziellen Kundenanforderungen möglich.

Die Ingenieurinnen und Ingenieure des Brandprüfzentrums wirken in zahlreichen nationalen und internationalen Ausschüssen zum Thema Brandschutz mit. Sie haben u.a. im Auftrag des Deutschen Instituts für Bautechnik diverse Prüfmethoden und -einrichtungen entwickelt und die EU-Kommission bei der Festlegung der europäischen Brandschutznormen beraten.

Schon Ende der 80er Jahre wurde eine Abgasreinigungsanlage konzipiert, die bei den Brandprüfungen durch thermische Nachverbrennung mit nachgeschaltetem Wäscher den größten Teil der toxischen Substanzen aus dem Abgasstrom entfernt, so dass im besten Fall nur noch Kohlendioxid und Wasser als Verbrennungsprodukte übrigbleiben. Inzwischen gehört das Brandprüfzentrum zu den weltweit ersten Brandprüfinstituten mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001.